social media artist

Jenseits von Richtig und Falsch im Petrushof zu Obermarchtal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JENSEITS VON RICHTIG UND FALSCH GIBT ES EINEN ORT. DORT TREFFEN WIR UNS. 

Begegnungen mit Wolf Nkole Helzle, Sawako Nunotani, Peter Stellwag, Kurt Laurenz Theinert und weiteren Künstler*innen wie Hartmut Kirste von Keyserlingk und Prof. Justus Theinert. 

Vom 1. April bis 31. Dezember 2022 zu Gast im Atelier und Projektraum Petrushof, Obermarchtal

Gesellschaftliche Spaltungen werden in Zeiten von Pandemien, zunehmender sozialer Unterschiede und Kriegen sichtbar breiter und tiefer und gehen mitten durch die Gesellschaft, selbst quer durch Familien und Freundschaften. In Zeiten weltweit zu beobachtender Desinformation, in welchen sich gar ein Begriff wie FAKE NEWS etablieren kann, in Zeiten, wo der Rückzug in die scheinbar notwendige Isolation vor den Bildschirmen mehr und mehr um sich greift, scheint eine Recherche und Entwicklung zu Möglichkeiten neuer Erfahrungs- und Begegnungsräume jenseits von richtig und falsch gerade auch von und mit Künstlern dringend notwendig zu sein.

Die Initiatoren entwickeln unterschiedliche Handlungsräume und damit Situationen, um sich dort mit dem Publikum zu treffen und auszutauschen. Es sollen die Möglichkeiten und Grenzen von Begegnungen jenseits von richtig und falsch recherchiert und ausgelotet werden. Gemäß dem titelgebenden Zitat des persischen Dichters Rumi. Daraus werden Kunstaktionen (Handlungsstränge) entwickelt und im Dialog mit dem Publikum angeboten. Sehr wichtig dabei ist auch die persönliche Präsenz der Initiatoren.

Die Initiatoren bringen sich selbst als Resonanzkörper ein und arbeiten mit ihren Bildern, Performances und partizipativen Werken in Lichtkunst, Raumkunst, Tanz, Musik, Hörspiel, Workshops, eine Auswahl dabei könnte folgendermaßen aussehen:

  • Am Gebäude soll ein großes Banner mit dem Titel angebracht werden
  • Schweigeräume werden durch eine Schwelle definiert, ab der nicht mehr gesprochen wird.
  • Frageräume, in denen nur über Fragen kommuniziert werden soll
  • Aufforderung an das Publikum, etwas mitzubringen, was je einer Person in Bezug auf den Projekttitel wesentlich erscheint. Miteinander entwickeln, was aus dem Mitgebrachten entsteht
  • Bei einer Begegnung mit Tanz im Raum lassen sich unterschiedliche Kommunikationsformen erleben. 
  • Dem Publikum werden Geschichten in Bezug auf den Projekttitel “entlockt” und in Form gebracht 
  • Welche Bilder, Projektionen, Sounds, Raumausstattung / Mobiliar sind geeignet, solchermaßen Begegnungen zu fördern
  • Es sollen Workshops und Vorträge angeboten werden z.B. zu absichtslosem Handeln
  • Spaziergänge des Publikums mit den Initiatoren
  • Es wird eine partizipative Internet- oder/und Facebookseite samt Newsletter geben, auf welcher die Aktionen angekündigt, begleitet und über die Erfahrungen berichtet wird
  • Es wird eine “CityCard”-Aktion geben mit Rückantwortkarte 

Das Projekt wird unterstützt vom Landkreis Reutlingen initiierten KULTSPACE in Münsingen, von dem Stuttgarter Verein Tearoom e.V., von der Galerie AK2 in Stuttgart, vom Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt und vom Kulturnetzwerk Reutlingen e.V., das Familienzentrum in Stuttgart-Heslach hat Interesse mit uns zu arbeiten. Es wurde eingereicht für das Stipendium Programm INITAL2 der Akademie der Künste, Berlin.